Lösungsansätze
Förderung von Wohn- und Arbeitsraum
Sicherstellung der Nutzungsplanung
Anna Florin schlägt den Erlass einer Planungszone vor. Eine Planungszone steht für ein Gebiet, in dem Nutzungspläne erlassen oder geändert werden sollen. Sie dient als vorsorgliche Massnahme, um zu verhindern, dass bis zum Inkrafttreten der neuen Planung unzulässige oder Planungsabsichten beeinträchtigende Bauten oder Nutzungen realisiert werden.

Potentiellen Wohnraum fördern
- Scheunen unterliegen aktuell der Inventar-Kategorie «ortsbildprägenden Bauten». Dies führt dazu, dass ein Umbau …. Anna Florin empfiehlt diese Inventar-Kategorie zu streichen, damit ein Umbau zu Erstwohnraum ohne Einschränkungen möglich ist.
- Wohnraum sichern durch eine Erstwohnanteilspflicht bei altrechtlichen Bauten. Über 90 % der Bausubstanz der meisten Gemeinden sind altrechtliche Wohnungen (vor 2012 gebaut), die laut Zweitwohnungsgesetz zu Zweitwohnungszwecken (um)genutzt werden können. Um genügend Wohn- und Arbeitsraum für die ortsansässige Bevölkerung sicherzustellen, ist eine Gesetzesanpassung für den Umgang mit altrechtlichen Wohnungen nötig. Damit wird gesichert, dass bei Handänderungen und wesentlichen Umbauten, Wohnraum für Einheimische erhalten bleibt und es wird ermöglicht, dass sich die Wohnungspreise wieder normalisieren? Um die Lebendigkeit und Gemeinschaft der Dörfer zu sichern, wird vorgeschlagen, dass mehr Erstwohnungen als Zweitwohnungen vorhanden sein sollten.
Finanzielle Unterstützung durch Gemeinden
- Der Umbau von altrechtlichen Immobilien ist oftmals mit sehr hohen Kosten verbunden, weswegen diese zu Zweitwohnungen umgenutzt werden. Anna Florin empfiehlt den Gemeinden, komplexere Umbauten von bezahlbarem Erstwohnraum im Dorfkern finanziell zu unterstützen. Umbau bei Privaten unterstützen.
- Anna Florin empfiehlt den politischen Gemeinden, genossenschaftliche Wohnprojekte und Stiftungen zu fördern und zu unterstützen.
Gemeindeeigene Immobilien ausbauen und für die Bevölkerung nutzen
Anna Florin empfiehlt den politischen Gemeinden, ihr Immobilien-Portfolio zu stärken und mit den gemeindeeigenen Liegenschaften der Nachfrage an Wohn- und Arbeitsräumen sowie Treffpunkten zu fairen Mietpreisen nachzukommen.
Förderung von Treffpunkten und Gemeindeinfrastruktur
Beitrag an die soziale Infrastruktur
Jede Person, welche in einer Ortschaft Wohnraum nutzt, übernimmt eine gewisse Verantwortung für diese Gemeinde. Jene Personen welche ganzjährig in einer Ortschaft leben tun dies durch die rege Nutzung der Gemeindeinfrastruktur und durch das Bezahlen der Gemeindesteuern an diese Ortschaft. Besitzerinnen und Besitzer von Zweitwohnungen sollen ebenfalls einen jährlichen Unterstützungsbeitrag an die soziale Infrastruktur leisten.
Erhöhung der Gästetaxe
Die Gästetaxe beträgt aktuell…. Inkludiert sind ….. Infrastruktur Nutzung…
